Migration und Integration als fächerübergreifendes Projekt in Geschichte / Sozialkunde

Migration und Integration als fächerübergreifendes Projekt in Geschichte / Sozialkunde


migrationWie viele Migranten leben in Deutschland? Woher stammen sie und aus welchen Gründen kamen sie nach Deutschland? Was muss beim Einbürgerungstest geleistet werden? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler beim fächerübergreifenden Projekt „Migration und Integration in Deutschland“, das am 30. und 31. Januar 2014 für alle 10. Klassen stattgefunden hat.


Den ersten Teil des Projektes bildete auch in diesem Schuljahr wieder die Präsentation von Jakob Fischer. In einem spannenden Vortrag informierte Herr Fischer über die Situation von Asylbewerbern und anderen Migrantengruppen. Dabei erfuhren die Schüler auch von den Schwierigkeiten und Problemen, denen sich Migranten heutzutage gegenübersehen. Thematisiert wurde zudem die Auswanderung aus Deutschland. Da Herr Fischer selbst Russlanddeutscher ist, rückte er diese Migrantengruppe in das Zentrum seiner engagierten Darstellung. Mithilfe der Wanderausstellung „Geschichte und Integration der Deutschen aus Russland“ spannte Herr Fischer einen weiten Bogen beginnend mit den ersten Deutschen, die 1763 nach Russland auswanderten, über Vertreibung und Deportation während des Zweiten Weltkrieges bis hin zur Möglichkeit der Rückkehr nach Deutschland für deutsche Aussiedler bzw. Spätaussiedler. Dass der Referent in die allgemeine Darstellung immer wieder auch seine persönliche Geschichte einfließen ließ, machte den Vortrag für die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler zu einem nachhaltigen Erlebnis.

 

 

Im zweiten Teil der Projektes recherchierten die Schüler und Schülerinnen selbständig zum Thema „Migration und Integration“ und beschäftigten sich mit verschiedenen Migrantengruppen in Deutschland. Sowohl die interessanten Schülervorträge im Anschluss an die Recherche als auch die positiven Rückmeldungen zeigen, dass das Gespräch mit einem Zeitzeugen einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Margit Mayrock