Schulsanitätsdienst

„Der Sanitätsdienst bitte dringend in den Westhof …“

Durchsagen wie diese gehören seit Mitte des Schuljahres 2011/12 der Vergangenheit an, denn in diesem Schuljahr erfolgte die Umstellung der Alarmierung des Schulsanitätsdienstes von Durchsagen auf Sprechfunk. Vier bis sechs diensthabende Schulsanis holen sich nach einem festen Dienstplan am Morgen ihr Funkgerät im Sekretariat ab. Über den gesamten Unterrichtstag sind sie dann über diese Sprechfunkgeräte im Notfall über das Sekretariat erreichbar. Die Alarmierung über Sprechfunk bringt mehrere Vorteile: So wird der Unterricht in der gesamten Schule nicht mehr durch Durchsagen gestört. Des Weiteren kommunizieren die Sanis über die Funkgeräte miteinander, und eine Gruppe kann unmittelbar zum Unfallort eilen, während die andere Gruppe sofort zum Sanitätszimmer läuft und die benötigten Materialien holt. Ausgestattet mit einem roten Notfall-Rucksack sieht man eine Gruppe SchülerInnen unterschiedlichen Alters fast täglich nach einer Alarmierung des Schulsanitätsdienstes durchs Schulhaus eilen. Ein Einsatz kann darin bestehen, ein Pflaster auf eine kleine Abschürfung zu kleben und tröstende Worte zuzusprechen. Jedoch kommt auch nicht selten vor, dass die Schulsanitäter zu schwerwiegenderen Fällen gerufen werden, bei denen die Alarmierung des Rettungsdienstes unumgänglich ist. Damit bis dahin eine optimale Versorgung des Patienten erfolgt, ist jeden Tag auch mindestens ein erfahrener Sanitäter dabei, der die Lage richtig einzuschätzen und angemessen zu handeln vermag. Bei jedem Einsatz wird darauf geachtet, dass die „Anfänger“ unter den Sanis nicht zu kurz kommen und so viel wie möglich lernen. Damit aus diesen „Anfängern“ auch „Profis“ werden, ist zunächst die Grundlage ein großer Erste-Hilfe-Kurs. Dieser fand im Schuljahr 2011/12  am Samstag, den 19. und Sonntag, den 20. November 2011 statt. Dabei konnten wesentliche Inhalte theoretisch erarbeitet und für den Ernstfall geprobt werden. Wichtiges Basiswissen wird durch Übungsnachmittage oder kleine Handgriffe während der Patientenversorgung, z.B. Anlagen eines Verbandes, in Routine umgewandelt. Nach jedem Einsatz muss ein Protokoll verfasst werden, um sämtliche Daten festzuhalten. Um auch in Zukunft eine zuverlässige Versorgung der Schule zu gewährleisten, ist der Schulsanitätsdienst darauf angewiesen, dass interessierte, engagierte SchülerInnen sich weiter zusätzlich zu ihrem Pflichtunterricht in dieser Gruppe engagieren. Neuinteressenten sind immer herzlich willkommen! Bitte meldet euch bei Interesse bei Herrn Meßner!