Wertevereinbarung

Wertevereinbarung der Schule - WIR Werte

Werte Ideale Regeln

Das Gabriel-von-Seidl-Gymnasium Bad Tölz ist unsere Schule. Wir prägen sie, denn ohne uns ist sie bloßes Gebäude. WIR - das sind:

wir Schüler - wir Lehrer - wir Eltern.


Wir wollen an unserer Schule eine Atmosphäre schaffen, die geprägt ist von Freundlichkeit, Toleranz und Hilfsbereitschaft. Wir tun dies im Bewusstsein unserer Verantwortung für alle, die an unserem Schulleben teilhaben, und für uns selbst.

 

Artikel 1
Menschen sind unterschiedlich. Wir behandeln den anderen, wie wir selbst behandelt werden wollen: fair, mit Respekt und rücksichtsvoll. Ausgrenzung, Bloßstellung, Spott und Gewalt sind tabu. Unser Zusammenleben erfordert Regeln, die wir alle annehmen.
 
Artikel 2
Meinungsverschiedenheiten darf es geben. In Konfliktsituationen verzichten wir auf körperliche und verbale Gewalt. Wir zeigen uns kompromissbereit oder bitten einen neutralen Dritten um Vermittlung. Als Zeugen sind wir bereit, persönlich Stellung zu beziehen.

Artikel 3
Schule ist wichtiger Lebensraum. Hier lernen und arbeiten wir Schüler und wir Lehrer gemeinsam. Jeder von uns soll gleichermaßen die Möglichkeit haben, seinen Aufgaben gerne nachzugehen. Unser Verhältnis zueinander soll offen, vertrauensvoll und interessiert sein. Um dies zu gewährleisten, verpflichten wir uns zu korrekten Umgangsformen und einer höflichen Ausdrucksweise.

Artikel 4
Schule ist Lern- und Arbeitsplatz. Um erfolgreich zu sein, müssen wir Lehrer und wir Schüler miteinander arbeiten. Dies setzt voraus, dass jeder einzelne seine Pflichten erfüllt. Das Gebot der Pünktlichkeit und der gründlichen Unterrichtsvorbereitung gilt für beide Seiten. Wir helfen uns gegenseitig beim Umgang mit Misserfolgen und Enttäuschungen.

Artikel 5
Abfall und Beschädigungen in jeder Form stören die Atmosphäre an unserer Schule. Darum hinterlassen wir keinen Müll und gehen mit Räumen, Gebrauchs- und Einrichtungsgegenständen schonend um, denn sie sind Teil unseres Handwerkszeugs für unser Lernen und Lehren. Für das Eigentum anderer fühlen wir uns genauso verantwortlich wie für unser eigenes. Wir übernehmen gemeinsam Verantwortung, indem wir andere bei Fehlverhalten ansprechen und mit gutem Beispiel vorangehen.

Artikel 6
Schule ist Erziehungsraum. Wir Lehrer und wir Eltern können unseren Erziehungsauftrag nur auf einer gemeinsamen Basis erfüllen. Als Eltern sorgen wir zuhause für ein vernünftiges Arbeitsklima, kümmern uns um die schulischen Belange und suchen bei Schwierigkeiten das Gespräch mit dem jeweiligen Lehrer. Als Lehrer nehmen wir bei Problemen Kontakt zu den Eltern auf und suchen gemeinsame Lösungen.
Die Artikel 1 bis 5 setzen voraus, dass ihre Inhalte von uns Eltern unterstützt und als Bestandteil der eigenen Erziehungsarbeit angesehen werden.


Wenn wir nicht wegschauen und uns nicht passiv verhalten, sondern hinschauen und reagieren, dabei Schule auch kritisch reflektieren, wenn wir andere ansprechen und auch uns ansprechen lassen, dann können wir viel bewirken. Damit schaffen wir ein Schulklima, in dem sich jeder einbringen und seine Persönlichkeit entfalten kann. Das überlegte und verantwortungsbewusste Verhalten jedes Einzelnen von uns trägt entscheidend dazu bei, dass ein solches Klima an unserer Schule Bestand haben und sich weiterentwickeln kann.

Das Original ist unterzeichnet von einem Schülervertreter, einem Lehrervertreter und einem Elternvertreter.