Pädagogisches Netzwerk

Das Pädagogische Netzwerk

Seit einigen Jahren besteht am Gabriel-von-Seidl-Gymnasium das Pädagogische Netzwerk. Gelenkt von einem Mitglied der Schulleitung, will es alle pädagogisch aktiven Gremien der Schule vernetzen. Im Rahmen einer institutionalisierten Zusammenarbeit sollen Effizienzverluste durch mangelnde Absprachen verhindert und übergreifende pädagogische Konzepte, Prozesse oder Strukturen entwickelt und nachhaltig umgesetzt werden.

Die Arbeitsgruppe wird von Herrn Holger Küst, ständiger Stellvertreter des Schulleiters, geleitet. Sie besteht derzeit aus der Schulpsychologin Frau Anna Grasso, der Schulsozialarbeiterin Frau Anna Strötz, den Stufenbetreuern Frau Kathrin Gunst und Herrn Jan Wolthuis, den Leiterinnen der Streitschlichtergruppe Frau Friederike Braun (und Frau Gunst) sowie Frau Eva Emmler, Frau Julia Rau, Herrn Thomas Burger und Herrn Manuel Köpf.

Regelmäßige Treffen der Mitglieder dieses Gremiums garantieren, dass im Sinne eines pädagogischen Frühwarnsystems schwierige Situationen zwischen Lehrern und Schülern, aber auch Eltern und Schülern erkannt, analysiert und einvernehmlich gelöst werden. Alle Fälle werden im Gremium diskutiert und es wird gemeinsam darüber abgestimmt, wie im Einzelfall vorgegangen werden soll. Wenn nötig, stellen die Schulleitung oder die Schulpsychologin Kontakte zum Jugendamt her.

Als wichtiges Instrument der Kooperation zwischen den Schülern, aber auch zwischen Lehrern und Schülern dient die Durchführung der so genannten „Zeit-für-uns-Stunden“, in denen nach Absprache mit den Stufenbetreuern aktuelle Fragen der Klassengemeinschaft oder innerhalb der Schulfamilie selbstständig von den Schülern diskutiert werden. Vereinbarungen, die eine angespannte Situation entschärfen sollen, werden in Form eines Klassenvertrages, der von allen Schülern der Klasse unterschrieben wird, festgehalten. Auf diese vertraglichen Vereinbarungen können alle am pädagogischen Prozess Beteiligten bei Bedarf zurückgreifen.

Wesentlicher Bestandteil der gemeinsamen Arbeit des letzten Schuljahres war die Entwicklung eines pädagogischen Begleitprogramms für die Jahrgangsstufen 5-10 (Inhalte vgl. Übersicht ->).
Die Veranstaltungen werden zum Teil von externen Partnern durchgeführt (Medienprädagogik: Herr Jörg Kabierske, KoKo-Training/Schlüssel zur Kompetenz: Sozialarbeiter der Jugendsiedlung Königsdorf, Selbstsicherheit und Zivilcourage – Zivilcourage kann man lernen: Herr Dannapfel, Trainer für Präventionskurse beim Polizeipräsidium München).
Die Veranstaltungen zur Mobbingprävention werden von Fr Braun und Fr Emmler durchgeführt.

Zur langfristigen Verbesserung des Schul- und Unterrichtsklimas wurde im Schuljahr 2009 / 2010 ein Sozialraum eingerichtet. Für eine Gruppe von 15 Lehrerinnen und Lehrern wurde unter Leitung des Berliner Schulpsychologen Klaus Seifried ein spezielles Training für Gesprächsführung in Konfliktsituationen abgehalten.

Die bislang erzielten Erfolge rechtfertigen den weiteren Ausbau des Pädagogischen Netzwerks.
So konnten bereits mehrere, schon länger schwelende Konflikte ausgeräumt werden. Brisante Fälle wurden vor einer möglichen Eskalation im Schulbereich ans Jugendamt verwiesen.



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